Freitag, 16. mai 2008
Die Stille umgibt mich,
Nur der Tod ist ruhiger.
Und nichtmal das ist sicher...

Warum?

Ich habe gesündigt.
Habe Menschen weh getan.
Habe durch 
   
Gedankenlosigkeit

Zügellosigkeit

Schamlosigkeit

Triebhaftigkeit

Blindheit

Eitelkeit

Wunden geschlagen,
die Narben tragen.
Liebe getötet die stark war.

Ich war das Auge des Sturms.
Habe Sturm gebracht und
wie eben dieser gewütet.

Habe mich entspannt zurückgelehnt,
und die Fäden gezogen.

Habe die Tage derer die mich liebten
zur Hölle auf Erden gemacht.
Und alles nur aus Eitelkeit, und anderen
NICHTIGKEITEN

Habe mich zu nichts bekannt.
Habe keine Verantwortung übernommen.
Habe nicht zu denen gestanden die mich liebten.
Habe ihre Liebe mit Füßen getreten,
Scheuklappen getragen als wären es Auszeichnungen...

Ich hoffe man wird mir verzeihen.

Der Pfad dahin ist blutig,
und mit vielen giftigen Spitzen gesäumt.

Aber er ist es wert ihn zu gehen.

Ich hoffe ich darf bald wieder Liebe schenken.
Ich hoffe ich habe nicht zu spät erkannt,
was ich ihr antat.

Habe ich zulange auf des Messer's Schneide getanzt.
Darf ich noch hoffen?

Ich weiß es nicht.

Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt, oder?

Ja sie stirbt zuletzt.

Aber sie stirbt...
von CalebDark - veröffentlicht in: Me and mine
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